Umgebung

Der Ammersee ist ein typischer Gesell des bayerischen Alpenvorlandes und hat seine Wurzeln in den Bergen: vor rund 14.000 Jahren, als sich der Loisachgletscher der Würmeiszeit langsam wieder zu den Alpen und der Garmischer Pforte zurückzog, blieb er einfach hier.

Im sogenannten „Fünfseenland“ – zusammen mit dem Starnberger See, dem Wörthsee, dem Pilsensee und dem Wesslinger See.

16 Kilometer lang ist er jetzt und nur an der weitesten Stelle – zwischen Herrsching und dem Seeholz bei Riederau – 5 Kilometer breit. Sonst hält er eher schlanke 3 Kilometer Breite, so dass man das gegenüberliegende Ufer jederzeit erkennen kann.

AmmerseeAm Ostufer thront Kloster Andechs allzeit vom heiligen Berg auf den „Bauernsee“ herab.

Von hier ist man in einer Stunde in der Landeshauptstadt München, der Fuggerstadt Augsburg, Garmisch-Partenkirchen und den Alpen oder auch in der Therme von Bad Wörishofen.

Ein wenig weiter weg – aber immer noch leicht in einem Tagesausflug zu erreichen – sind die Königsschlösser bei Füssen, der Bodensee und Österreich.

Dießen – Dem Himmel ganz nah

Von Wiesen, Feldern und sanft ansteigenden Höhenzügen umgeben, liegt Dießen am Westufer des Ammersees und grenzt südlich an das Naturschutzgebiet Ammermoor.

Ateliers und Werkstätten von Künstlern und Kunsthandwerkern bilden ein charakteristisches Element des Ortes und seiner Geschichte. Weit bekannt ist Dießen für seine Keramiker oder „Hafner“ und den jährlichen Töpfermarkt am See.

Von Christi Himmelfahrt bis zum folgenden Sonntag zeigen 150 Töpfer aus Europa und der Welt, dass Keramik mehr sein kann als Töpfe, Schalen, Vasen und Rosenkugeln. Sie bieten Einblick in hochwertige, zeitgenössische Keramikkunst von Griechenland bis Finnland.

Das prächtige Marienmünster markiert das südliche Ende des Westufers und beherrscht das Bild des Ortes. Das Münster wurde 1739 als Klosterkirche und Mittelpunkt des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts von Baumeister Johann Michael Fischer vollendet.

Der „Schacky-Park“, der als „schönste Kuhweide Oberbayerns“ gerühmt wurde, wird seit 2005 von engagierten Bürgern ehrenamtlich saniert und mit unterschiedlichsten Veranstaltungen (Imkervorführungen, Matineen, Kräuterwanderungen, Sonnenwendfeiern oder auch monatlichen Führungen) erlebbar.

Strandbad StDießen verfügt über zwei Strandbäder. Am bekanntesten und im Sommer gut besucht, ist das Strandbad in St. Alban.

Mit etwa 18.000 Quadratmeter gepflegter Rasenfläche, zwei Holzstegen (der See ist nämlich im Uferbereich etwas steinig), Kinderspielplatz, Sandkasten, Beachvollyball und zahlreichen großen, schattenspendenden Eichen, Buchen oder Weiden. Ein im See fixiertes Floss dient als Ausruhe- und Sprungstelle.